17 Sep
Jetzt kommt es auf die Reaktion an
FC Neuhadern empfängt am Freitagabend SV Waldeck-Obermenzing 2 – nach dem 0:6 ist eine Reaktion gefragt
01 Jun
FC Neuhadern - FT München-Gern 2:3
Trotz Niederlage überwiegt ein positives Gesamtbild
Der FC Neuhadern hat sein letztes Saisonspiel gegen FT Gern mit 2:3 verloren und damit den erhofften positiven Abschluss verpasst. Nach einer schwachen ersten Halbzeit steigerte sich die Mannschaft im zweiten Durchgang zwar deutlich, die Niederlage ging insgesamt jedoch in Ordnung.
„Die erste Halbzeit war einfach nicht gut genug“, erklärte Trainer Dario Casola nach der Partie. „Da haben uns Intensität, Klarheit und Konsequenz gefehlt.“
Bereits innerhalb weniger Minuten geriet Neuhadern früh auf die Verliererstraße. FT Gern nutzte die Unsicherheiten der Gastgeber konsequent aus und ging durch Treffer in der 24. und 25. Minute mit 2:0 in Führung.
„Wir haben dem Gegner in dieser Phase viel zu viel angeboten“, so Casola. „Das war insgesamt zu passiv und zu fehlerhaft.“
Nach der Pause zeigte Neuhadern jedoch ein anderes Gesicht. Die Mannschaft trat deutlich aktiver auf, spielte mutiger nach vorne und kam schnell zurück ins Spiel.
In der 48. Minute verkürzte Quirin Jürgens auf 1:2 und brachte damit neue Hoffnung in die Partie.
„Die zweite Halbzeit war deutlich besser“, sagte Casola. „Da haben wir endlich mehr Energie und mehr Zug zum Tor entwickelt.“
Trotzdem gelang FT Gern erneut ein Treffer: In der 61. Minute landete ein unglückliches Eigentor zum 1:3 im Netz.
Neuhadern gab sich jedoch nicht auf und kam durch den zweiten Treffer von Quirin Jürgens in der 83. Minute nochmals heran. Für den Ausgleich reichte es am Ende jedoch nicht mehr.
„Unter dem Strich ist die Niederlage verdient“, erklärte Casola. „Auch wenn die zweite Halbzeit ordentlich war, haben wir uns die Ausgangslage davor selbst eingebrockt.“
Trotz des enttäuschenden Saisonabschlusses zieht der Trainer insgesamt jedoch ein positives Fazit der Spielzeit.
Nach einem größeren Umbruch und mit einer jungen Mannschaft habe das Team wichtige Entwicklungsschritte gemacht.
„Die Saison war insgesamt positiv“, betonte Casola. „Gerade wenn man berücksichtigt, wie jung die Mannschaft ist und wie viele Veränderungen wir hatten.“
Jetzt gelte es, die Pause sinnvoll zu nutzen, um anschließend die nächsten Schritte zu gehen.
„Wir wollen uns in der kommenden Saison weiterentwickeln und konstanter werden“, so Casola. „Dafür haben wir definitiv die Grundlage geschaffen.“
Auch wenn der letzte Eindruck schmerzt, überwiegt damit die Erkenntnis, dass sich die Mannschaft trotz aller Rückschläge auf einem guten Weg befindet.
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