16 Sep
Ein Auftritt zum Vergessen: FC Neuhadern geht mit 0:6 unter
0:6 (0:4) gegen Ebersberg – Neuhadern lässt alles vermissen, was für einen konkurrenzfähigen Auftritt notwendig ist
17 Sep
1. Mannschaft
FC Neuhadern empfängt am Freitagabend SV Waldeck-Obermenzing 2 – nach dem 0:6 ist eine Reaktion gefragt
Viel Zeit, um über die vergangene Partie nachzudenken, bleibt dem FC Neuhadern nicht. Bereits am Freitagabend steht das nächste Spiel auf dem Programm. Um 20 Uhr empfängt die Mannschaft den SV Waldeck-Obermenzing 2 – und nach der deutlichen 0:6-Niederlage in Ebersberg kommt es vor allem auf eines an: die richtige Reaktion.
Die Niederlage am vergangenen Wochenende war nicht nur aufgrund des Ergebnisses ernüchternd. Vor allem die Art und Weise des Auftritts hat für große Enttäuschung gesorgt. Zu wenig Bewegung, fehlende Zweikampfführung, mangelnde Kompaktheit und ein insgesamt zu wenig entschlossener Auftritt hatten dazu geführt, dass Neuhadern gegen einen starken Gegner nie wirklich ins Spiel fand.
„Wir haben das Spiel in Ebersberg sehr kritisch aufgearbeitet. Es geht aber nicht darum, jetzt alles infrage zu stellen. Entscheidend ist, was wir daraus machen“, erklärt Trainer Dario Casola.
Genau darum geht es am Freitag. Die Mannschaft muss zeigen, dass Ebersberg ein Ausrutscher und kein Abbild der eigenen Einstellung ist. Dafür braucht es von Beginn an eine andere Körpersprache, mehr Bewegung und vor allem die Bereitschaft, jeden Zweikampf anzunehmen und füreinander zu arbeiten.
Auch die eigenen fußballerischen Qualitäten dürfen dabei nicht verloren gehen. Neuhadern möchte weiterhin mutig und offensiv Fußball spielen. Dafür braucht es allerdings die entsprechende Intensität gegen den Ball und die notwendige Bereitschaft, auch in schwierigen Phasen gemeinsam dagegenzuhalten.
„Wir müssen wieder zu unseren Grundlagen zurückfinden. Mut, Bewegung, Zweikämpfe, Kompaktheit und die Bereitschaft, füreinander zu arbeiten. Wenn diese Dinge stimmen, können wir unseren Fußball spielen. Wenn sie fehlen, wird es gegen jeden Gegner schwierig.“
Mit dem SV Waldeck-Obermenzing 2 wartet nun die nächste Aufgabe. Entscheidend wird sein, wie Neuhadern mit der eigenen Enttäuschung umgeht. Eine gute Reaktion bedeutet dabei nicht automatisch einen bestimmten Spielausgang. Sie beginnt mit der Haltung, mit der die Mannschaft auf den Platz geht.
Jetzt kommt es darauf an, Verantwortung zu übernehmen, füreinander einzustehen und von der ersten Minute an zu zeigen, dass die Mannschaft aus der vergangenen Partie gelernt hat.
„Wir haben nach Ebersberg einiges gutzumachen – vor allem bei uns selbst. Wir wollen am Freitag ein anderes Gesicht zeigen. Das ist jetzt das Wichtigste.“
Anpfiff ist am Freitag um 20 Uhr auf dem heimischen Platz.
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