04 Sep
FC Neuhadern will gegen Fürstenried den nächsten Schritt machen
Heimspiel am Sonntag um 14 Uhr – Neuhadern will von Beginn an besser auftreten
09 Sep
FC Neuhadern - FC Fürstenried 2:3
3:2-Niederlage gegen Fürstenried – erneut verschläft Neuhadern die erste Halbzeit
Der FC Neuhadern muss die nächste Niederlage hinnehmen. Gegen den FC Fürstenried unterlag die Mannschaft mit 2:3 und zeigte dabei einmal mehr zwei völlig unterschiedliche Gesichter. Während die erste Halbzeit aus Sicht der Neuhaderner kaum schlechter hätte laufen können, zeigte das Team nach der Pause eine beeindruckende Reaktion – die allerdings nicht mehr für einen Punktgewinn reichte.
Der Start verlief denkbar schlecht. Bereits in der 5. Minute ging Fürstenried mit 1:0 in Führung. Nach einem Freistoß setzte der Gegner konsequent nach und nutzte die Situation aus. Neuhadern fand auch danach nicht wirklich in die Partie.
Statt selbstbewusst und mutig aufzutreten, lud die Mannschaft den Gegner durch zahlreiche Fehler im eigenen Spielaufbau immer wieder ein. In der 32. Minute wurde einer dieser Fehler schließlich bestraft: Fürstenried erhöhte auf 2:0.
Kurz vor der Pause folgte der nächste Rückschlag. Nach einem weiteren eigenen Fehler schaltete Fürstenried schnell um und erzielte in der 44. Minute das 3:0.
Dass Neuhadern zu diesem Zeitpunkt überhaupt noch eine realistische Chance auf eine Aufholjagd hatte, war vor allem Torhüter Patrick Nothhaft zu verdanken. Mit mehreren starken Aktionen verhinderte er, dass der Rückstand bereits zur Pause noch deutlicher ausfiel.
„Die erste Halbzeit war zum Vergessen. Wir haben wieder viel zu viele Fehler im eigenen Spielaufbau gemacht, den Gegner immer wieder eingeladen und dabei ohne Mut und ohne Überzeugung gespielt. So sind wir nicht konkurrenzfähig“, fand Trainer Dario Casola nach der Partie deutliche Worte.
Nach dem Seitenwechsel zeigte Neuhadern dann allerdings ein komplett anderes Gesicht. Die Mannschaft übernahm die Kontrolle, drängte Fürstenried tief in die eigene Hälfte und erspielte sich Chance um Chance.
Mehrfach stand dabei das Aluminium im Weg. Auch darüber hinaus hatte Neuhadern mehrere große Möglichkeiten, den Anschlusstreffer deutlich früher zu erzielen. Fürstenried konnte sich kaum noch aus der eigenen Hälfte befreien.
In der 83. Minute fiel schließlich das längst überfällige 1:3. Nach einer gelungenen Kombination vollendete Emirhan Yilmaz und läutete damit eine spannende Schlussphase ein.
Nur wenige Minuten später verkürzte Ricardo Wassermann sogar auf 2:3. Neuhadern warf nun alles nach vorne und drängte mit aller Macht auf den Ausgleich. Trotz weiterer guter Möglichkeiten blieb der dritte Treffer jedoch aus.
So stand am Ende eine bittere 2:3-Niederlage, die angesichts der zweiten Halbzeit durchaus vermeidbar gewesen wäre. Gleichzeitig darf die starke Reaktion nach der Pause nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Mannschaft erneut einen erheblichen Teil des Spiels benötigt hat, um ihre eigentlichen Qualitäten abzurufen.
„Wir können nicht immer erst den Gegner stark machen, um dann ins Spiel zu kommen. Die zweite Halbzeit zeigt, dass wir es können. Aber das darf keine Ausrede für eine solche erste Halbzeit sein“, so Casola.
Für Neuhadern geht es deshalb nicht nur um taktische oder spielerische Verbesserungen. Vor allem mental muss die Mannschaft den nächsten Schritt machen. Mut, Überzeugung und die Bereitschaft, von Beginn an Verantwortung zu übernehmen, müssen über 90 Minuten vorhanden sein.
„Wir müssen uns gerade in der Mentalität weiterentwickeln. Wenn wir diese Entwicklung nicht schaffen, wird es eine sehr schwierige Saison. Wir haben die Qualität, um konkurrenzfähig zu sein – aber wir müssen sie auch von der ersten Minute an auf den Platz bringen.“
Die Botschaft ist damit klar: Die zweite Halbzeit macht Mut. Die erste Halbzeit darf sich allerdings nicht wiederholen.
04 Sep
Heimspiel am Sonntag um 14 Uhr – Neuhadern will von Beginn an besser auftreten