23 Okt
Schwabing wird zum Gradmesser für Neuhadern
Mit drei Siegen und einem Unentschieden aus den vergangenen fünf Ligaspielen reist der FC Neuhadern mit Rückenwind zum FC Schwabing II.
23 Mär
FC Neuhadern - TSV Neuried 4:2
Der FC Neuhadern hat sein Heimspiel gegen den TSV Neuried mit 4:2 gewonnen und damit einen wichtigen Sieg eingefahren.
In einer erwartet körperbetonten Partie setzte sich die Mannschaft am Ende verdient durch – auch wenn spielerisch noch Luft nach oben bleibt.
Von Beginn an entwickelte sich das prognostizierte Spiel: viele
Zweikämpfe, wenig Raum und ein Gegner, der über Physis und Emotionen kam.
Neuhadern nahm die Intensität an, ohne dabei über die gesamten 90 Minuten
hinweg zur gewohnten spielerischen Linie zu finden.
„Wir wussten, dass es genau so ein Spiel wird“, erklärte Trainer Dario Casola.
„Das war viel Kampf und wenig Rhythmus. Umso wichtiger ist es, dass wir uns am
Ende durchsetzen.“
Die Führung für Neuhadern fiel in der 23. Minute: Nach einem guten Angriff über
die rechte Seite legte Sebastian Vogt den Ball perfekt auf Nicolas Kröll, der
zum 1:0 einschob. Doch nur fünf Minuten später folgte der Rückschlag: Nach
einem eigenen Fehler traf Dragan Radojevic in der 28. Minute zum 1:1.
Neuhadern reagierte jedoch stark. In der 35. Minute eroberte die Mannschaft
durch gutes Gegenpressing den Ball, Maximilian Hartmann legte auf Emirhan
Yilmaz ab, der zur erneuten Führung traf. Nur wenig später erhöhte Neuhadern
weiter: Nach erneut starkem Gegenpressing und einem sehenswerten Spielzug
bereitete Yilmaz vor, Sebastian Vogt vollendete in der 41. Minute zum 3:1.
Trotz der zwischenzeitlichen Kontrolle blieb Neuried im Spiel und verkürzte
noch vor der Pause durch Max Ziemann in der 43. Minute auf 3:2.
„Wir haben den Gegner zu lange am Leben gelassen“, sagte Casola. „Gerade in
solchen Phasen müssen wir klarer und konsequenter agieren.“
Auch in der zweiten Halbzeit blieb die Partie intensiv. Neuhadern hatte
phasenweise die Kontrolle, schaffte es jedoch nicht, frühzeitig für die
Entscheidung zu sorgen.
„Es waren gute Phasen dabei, in denen wir das Spiel bestimmt haben“, so Casola.
„Da sieht man, was wir leisten können.“
Die endgültige Entscheidung fiel erst in der Schlussphase: Nach einem schnellen
Umschaltmoment über Patrick Geuenich traf Daniel Schubert in der 88. Minute zum
4:2.
„Entscheidend ist, dass wir das Spiel diesmal auf unsere Seite gezogen haben“,
betonte Casola. „Auch wenn nicht alles perfekt war, waren wir über die gesamte
Zeit gefährlich.“
Der Sieg ist damit nicht nur ein weiterer Dreier, sondern auch ein wichtiger
Schritt in der Entwicklung – insbesondere im Umgang mit engen, körperlich
geführten Spielen.
„Solche Partien musst du erstmal gewinnen“, so Casola. „Und das haben wir heute
geschafft.“
Dennoch bleibt der Anspruch hoch. Spielerisch sieht die Mannschaft weiterhin
Steigerungspotenzial.
„Wir wissen, dass wir noch besser spielen können“, sagte Casola. „Aber es ist
wichtig, dass wir uns für unseren Aufwand auch mal belohnen.“
Am Ende steht ein verdienter 4:2-Erfolg – und die Erkenntnis, dass Neuhadern
auf dem richtigen Weg ist, wenn es gelingt, Entwicklung und Ergebnis stärker
miteinander zu verbinden.
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