27 Okt
Neuhadern kämpft sich zurück, belohnt sich aber nicht
Der FC Neuhadern verliert beim FC Schwabing II mit 2:4 (0:3).
21 Nov
1. Mannschaft
Heimspiel gegen Teutonia als Chance
Der FC Neuhadern empfängt am Sonntag um 14:00 Uhr den FC Teutonia – und nach fünf sieglosen Spielen in Folge ist die Marschroute glasklar: Die Ergebniskrise muss durchbrochen werden. Spielerisch überzeugt die Mannschaft von Dario Casola seit Wochen, doch was fehlt, ist die Effizienz. Viel Aufwand, wenig Ertrag – dieses Muster soll am Wolkerweg ein Ende finden.
„Wir spielen über weite Strecken dominant, mutig und mit einer klaren Idee“, betont Trainer Dario Casola im Vorfeld. „Aber wir müssen kaltschnäuziger werden. Wenn wir im letzten Drittel entschiedener auftreten, holen wir auch wieder unsere Punkte.“ Es klingt nicht wie eine Durchhalteparole, sondern wie eine nüchterne, aber selbstbewusste Analyse eines Trainers, der weiß, dass seine Mannschaft mehr kann, als der aktuelle Punktestand widerspiegelt.
Dabei muss Neuhadern am Sonntag auf einige wichtige Spieler verzichten. Dennis Peterssen befindet sich im Urlaub, Maximilian Hartmann fällt mit einer Fußverletzung aus, und Benedikt Günther ist ebenfalls nicht verfügbar. Trotzdem herrscht Zuversicht im Team. Denn die Ausfälle bedeuten auch: für andere öffnet sich die Tür. „Das ist eine große Gelegenheit dür andere, sich zu zeigen und Verantwortung zu übernehmen. Unser Kader ist gut genug besetzt, um diese Lücken zu füllen“, erklärt Casola.
Der Gegner aus Teutonia gilt als zweikampfstark, kompakt und unangenehm. Ein Team, das selten aufgibt und intensiv gegen den Ball arbeitet. Umso wichtiger wird es für Neuhadern, die eigene spielerische Dominanz erneut auf den Platz zu bringen – nur diesmal mit dem nötigen Killerinstinkt. Dass die Mannschaft Chancen kreieren kann, hat sie in den vergangenen Wochen bewiesen. Doch zu oft blieb der Lohn aus, weil im entscheidenden Moment die Konsequenz fehlte.
„Wir müssen aus dem Aufwand, den wir betreiben, endlich wieder etwas machen“, fordert Casola. „Dominanz ist wertlos, wenn sie sich nicht im Ergebnis widerspiegelt. Wir wollen uns durchsetzen, wir wollen mutig bleiben – und wir wollen uns belohnen.“
Für Neuhadern geht es am Sonntag nicht nur um Punkte, sondern um ein Signal. Ein Zeichen an die Liga – und an sich selbst –, dass dieser Negativlauf nicht die Realität dieser Mannschaft widerspiegelt. Qualität, Struktur und Wille sind da. Jetzt muss es nur wieder im Netz zappeln.
Sonntag, 14:00 Uhr am Wolkerweg – der FC Neuhadern will zurück in die Spur.
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