01 Jun
Neuhadern unterliegt zum Saisonabschluss
Trotz Niederlage überwiegt ein positives Gesamtbild
29 Mär
TSV Gräfelfing - FC Neuhadern 1:1
Der FC Neuhadern hat sich im Auswärtsspiel beim TSV Gräfelfing ein 1:1 (0:1) erarbeitet –
ein Ergebnis, das nach dem Spielverlauf zwar verdient ist, sich über weite Strecken aber eher wie ein gewonnener Punkt anfühlt.
Die Partie begann alles andere als nach Plan. Neuhadern fand in den ersten 60 Minuten überhaupt nicht ins Spiel und ließ nahezu alles vermissen, was man sich vorgenommen hatte. Viele einfache Ballverluste, zahlreiche Fehlpässe und ein insgesamt unstrukturiertes Spiel prägten den Auftritt.
„Das waren ganz schwache erste 60 Minuten von uns“, sagte Trainer Dario Casola deutlich. „Wir haben weder mit Ball noch gegen den Ball das umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten.“
Die Quittung folgte früh: In der 11. Minute ging Gräfelfing durch Luis Heilmann mit 1:0 in Führung, nachdem Neuhadern einen zweiten Ball nach einem Einwurf nicht klären konnte.
In der Folge hatte Neuhadern mehrfach Glück, nicht deutlicher in Rückstand zu geraten. Zwei Aluminiumtreffer sowie eine weitere Großchance, bei der ein Gräfelfinger Spieler vor dem leeren Tor vergab, hielten die Gäste im Spiel.
„Da müssen wir uns ehrlich machen – wir hatten in dieser Phase auch Glück, nicht höher zurückzuliegen“, so Casola.
Erst nach gut einer Stunde fand Neuhadern langsam Zugriff auf die Partie. Die Mannschaft wurde aktiver, strukturierter und gewann mehr Kontrolle über das Spielgeschehen.
„Danach haben wir endlich angefangen, Fußball zu spielen“, erklärte Casola. „Da war mehr Klarheit, mehr Zugriff und auch mehr Mut drin.“
Mit zunehmender Spielzeit verlagerte sich das Geschehen immer mehr in die Hälfte der Gastgeber. Neuhadern dominierte nun die Partie und drängte auf den Ausgleich.
Dieser fiel schließlich in der 82. Minute: Nach einer Ecke von Tobias Flechsig war Dennis Peterssen zur Stelle und traf zum verdienten 1:1.
In der Schlussphase hatte Neuhadern sogar noch die Möglichkeit, das Spiel komplett zu drehen. Mehrere gute Aktionen brachten die Defensive der Gastgeber ins Wanken, doch der entscheidende Treffer blieb aus.
„Nach dem Ausgleich hatten wir die Chancen, das Spiel noch zu gewinnen“, so Casola. „Aber wenn man ehrlich ist, wäre das heute vielleicht auch etwas zu viel gewesen.“
So bleibt am Ende ein Punkt, der vor allem auf die deutliche Leistungssteigerung in der Schlussphase zurückzuführen ist – und gleichzeitig die klare Erkenntnis, dass Neuhadern über weite Strecken nicht an seine eigenen Ansprüche herangekommen ist.
„Die letzten 30 Minuten waren gut, aber die ersten 60 dürfen uns so nicht passieren“, stellte Casola klar. „Da müssen wir deutlich konstanter werden.“
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